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		<title>Kind und Krankheit</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 00:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Schreien]]></category>

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		<description><![CDATA[Krankheiten können überraschend und unerwartet auftreten, sodass man sich nicht darauf einstellen kann. Der erkrankte Körper reagiert nach biologischen Gesetzmäßigkeiten&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Krankheiten können überraschend und unerwartet auftreten, sodass man sich nicht darauf einstellen kann. Der erkrankte Körper reagiert nach biologischen Gesetzmäßigkeiten und Abwehrprozessen auf die Krankheitserreger bzw. -ursache, wodurch körperliche Einschränkungen auftreten. </strong></p>
<p>Jeder Mensch erkrankt einmal in seinem Leben, was auch wichtig und nützlich ist, solange es keine lebensgefährlichen oder tödlichen Krankheiten sind. Doch wie eine Krankheit verarbeitet oder aufgenommen wird, ist erstens individuell verschieden und zweitens nach Alter und Entwicklungsstand abhängig. Kleine Kinder, die noch viel in ihrem Leben lernen müssen, haben wenig Erfahrung im Umgang mit Krankheiten, und sind abhängig von Außenstehenden bzw. Eltern, die sich um das Kind kümmern.</p>
<p>Im Gegensatz zur Krankheitserleben des Erwachsenen, verarbeitet „das Kind aufgrund eines noch unterentwickelten Abstraktionsvermögens einige Aspekte von Krankheit anders, da ihm die Erklärungsmöglichkeiten und Bewältigungsstrategien der Erwachsenen noch nicht zur Verfügung stehen.“ (Spielhofer, Abel-Pfeiffer &amp; Willig, 1997, S.159).</p>
<p>Eine mögliche Reaktion des Kindes auf die Ängste vor der Krankheit, den Folgen und dem eventuell bevorstehenden Krankenhausaufenthalt klammern sie mehr an den Eltern und brauchen deren emotionale Unterstützung. Auf aufkommende Trennungssituationen reagieren Kinder nach bestimmten Verhaltensmustern, die das bestehende Verhältnis zu den Eltern prägen und beeinflussen.</p>
<p>Um dem Kleinkind eine ausreichende emotionale Unterstützung bieten zu können, ist es wichtig, dass auf die Bedürfnisse des Kleinkindes unmittelbar und feinfühlig eingegangen wird, da es seine Bedürfnisse noch nicht aufschieben kann und somit schneller frustriert ist, wenn sie nicht in dem für das Kind akzeptablen Toleranzbereich befriedigt werden. Für das Kind ist die Situation krank zu sein unbekannt, was bedeutet, dass das Vertrauen des Kindes in die Zuverlässigkeit und Erreichbarkeit der Mutter Voraussetzung ist, damit sich es sich sicher und geborgen fühlen kann.</p>
<p>In diesem Zusammenhang kann der Begriff der Feinfühligkeit genannt werden, welcher von Mary Ainsworth im Bezug auf das Verhalten der Mutter gegenüber dem Säugling gebraucht wurde. Aufgrund feinfühliger Reaktionen der Mutter auf Signale des kranken Kindes, das sich nach Nähe, Verlässlichkeit und prompter Bedürfnisbefriedigung sehnt, kann der Genesungsprozess beschleunigt werden, da psychisches Erleben und Krankheit sich gegenseitig bedingen können.</p>
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		<title>Das kranke Kind</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 20:35:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ein Kind krank wird, so passiert dies meist im sozialen Umfeld der Familie, die dann darauf reagiert, wodurch das&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn ein Kind krank wird, so passiert dies meist im sozialen Umfeld der Familie, die dann darauf reagiert, wodurch das Kind mit ihnen spezifische Erfahrungen erlebt. Das kranke Kind verlangt unverzüglich nach der kontinuierlichen Zuwendung seiner Mutter oder seines Vaters ohne darauf zu achten, ob seine Bedürfnisse angemessen oder realistisch sind.</strong></p>
<p>Dabei ist dem Kind völlig unklar, welche gesellschaftlichen Verpflichtungen die Mutter oder Vater zu erfüllen haben.  Mit den Erfahrungen der Zuneigung und Vergünstigungen die mit dem Kranksein einhergehen, kann es unter Umständen passieren, das psychosomatische Krankheiten bei manchen Kindern auftreten, um mehr Zuwendung von den Eltern zu bekommen. Basiert jedoch die Eltern-Kind Bindung auf einer stabilen Beziehung, bei der das Kind genügend Liebe, Zeit und Verständnis erhält, zieht das Kind keinen zusätzlichen Nutzen aus der Krankheit.</p>
<p>Nicht zu letzt ist Kranksein eine unangenehme Erfahrung bei der die Kräfte des Kindes schwinden und sie dadurch passiv, ruhig und liebes- bzw. zuwendungsbedürftig werden. Dabei verlässt sich das Kind auf die Eltern und vertraut ihnen, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen. Die Kinder erfahren Veränderungen im Verhalten ihrer Umwelt und besonders im Verhalten der Eltern, wenn es sich um eine folgenreichere Erkrankung handelt.</p>
<p>Dieses Vertrauen muss gerade dann vorhanden sein, wenn das Kind ins Krankenhaus muss, somit von der Familie, sonstigen Freunden und der Schulklasse getrennt wird und ein Gefühl der sozialen Vereinsamung aufkommt. Ängste vor Verlust der Gruppenidentität, verlorener Anschluss an den Lernstoff  und der kranke Körper, wodurch  sich das Kind nur schwer mit gesunden Kindern identifizieren kann, führen möglicherweise zu einem Gefühl des „Anders-Sein“.</p>
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		<title>Psychischer Hospitalismus</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 20:22:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Phänomen des psychischen Hospitalismus wurde in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts von René Spitz geprägt, der anhand von&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Phänomen des psychischen Hospitalismus wurde in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts von René Spitz geprägt, der anhand von Heimkindern, die er in den großen Findelhäusern beobachtete  die Auswirkungen psychischer Verwahrlosung wegen der „totalen“ Entbehrung der mütterlichen Zuwendung, dokumentierte.<br />
</strong><br />
Spitz beobachtete damals Säuglinge, die nach dem 3. Lebensmonat von der Mutter getrennt wurden und fortan unter einwandfreien Ernährungsbedingungen und guter Pflege in dem Heim betreut wurden.  Da aber pro Schwester bis zu 15 Kinder anvertraut wurden, konnten die Kinder nicht im Geringsten die Zuwendung und den körperlichen Kontakt erhalten, den sie für eine gesunde Entwicklung benötigt hätten.</p>
<p>Aus diesen Fakten geht zusammenfassend hervor, dass die Kinder nur die allernötigsten Überlebensbedürfnisse erfüllt bekamen, dabei aber jegliche Emotionalität, mütterliche Fürsorge und Mangel an äußeren Reizen für jedes einzelne Kind fehlte und dadurch soziale, sensorische und emotionale Defizite beim Kind entstanden. Aufgrund dessen „verhungerten“ die Säuglinge psychisch und körperlich, teilweise bis zum frühzeitigen Tod. Dabei traten beispielsweise folgende Hospitalismusschäden bei den Kindern auf, wie etwa verlangsamte Motorik, passive Grundstimmung und Apathie, Regression, Infektionsanfälligkeit, Störungen der Wahrnehmung und Lernstörungen. Diese aufgezählten Folgen sind nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Ausmaß, was die Entbehrung von Liebe und eine reizarme Umwelt mit sich bringt.</p>
<p>Diese Erkenntnisse der Hospitalismusforschung konnten mit der Zeit auf die Krankenhaussituation, bei der das Kind früher ebenfalls lange Zeit von der Mutter getrennt wurde ohne zwischenzeitlichen Kontakt, übertragen werden, sodass sich die Reaktionen und kindlichen Verhaltensweisen erklären ließen und darauf aufbauend Maßnahmen ergriffen werden konnten um diese Hospitalismusschäden zu verhindern. Die auftretenden Entwicklungsverzögerungen und Verhaltensstörungen, bei länger andauernden Krankenhausaufenthalten,  traten infolge von unpersönlicher Betreuung, mangelhafter individueller Zuwendung oder nach der Trennung von den Eltern auf, wodurch das „Urvertrauen“ der Kinder zu den Eltern, aufgrund von Enttäuschungen oder Entzug emotionaler Zuwendung,  frühzeitig zerstört wird. (qu 5)</p>
<p>Anlässlich dieser Erkenntnisse wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Krankenhausumgebung durchgesetzt um dem Hospitalismus vorzubeugen und dem Kind einen angenehmen Aufenthalt im Krankenhaus zu gestalten.  Auf einige Veränderungen in der Organisation bei der Behandlung und Betreuung von Kindern im Krankenhaus werde ich später noch zu sprechen kommen.</p>
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		<title>Einschlafrituale für Kinder</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 17:41:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Einschlafrituale sind abendliche Aktivitäten, die sich regelmäßig vor dem Einschlafen des Kindes abspielen. Das Kind entwickelt frühzeitig eine Erwartungshaltung zu&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einschlafrituale sind abendliche Aktivitäten, die sich regelmäßig vor dem Einschlafen des Kindes abspielen. Das Kind entwickelt frühzeitig eine Erwartungshaltung zu bestimmten Tagesvorkommnissen. </strong></p>
<p>Dafür ist Konstanz notwendig. Spielen sich die abendlichen Aktivitäten immer in der gleichen Reihenfolge ab, dann führen sie ab einem bestimmten Alter das Kind zum Schlafen hin. Läuft jeder Abend anders ab, kann das Kind keine Erwartungen entwickeln. Das Kind weiß nie wann Schlafenszeit ist.</p>
<p>Kinder müssen sich geborgen und sicher fühlen um einschlafen zu können. Je wohler und geborgener sich das Kind am Tag fühlt, umso sicherer wird es sich nachts fühlen. Wenn es tagsüber immer wieder in seinem Gefühl bestätigt wird, dass die Mutter oder eine andere Bezugsperson da ist, wenn es sie braucht, wird das Kind diese Sicherheit in den Schlaf mitnehmen.</p>
<p>Zum Einschlafritual gehören Zuwendung, Zärtlichkeit und das Vermitteln des Gefühls, dass sich das Kind vertrauensvoll dem Schlaf hingeben kann. Schnuller, Teddy, Windel, Puppe oder Übergangsobjekte können sinnvoll in das Einschlafritual eingebunden werden und dem Kind dabei helfen, selbst in den Schlaf zu finden.</p>
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		<title>Veränderung der Mutter-Kind-Beziehung nach Trennung o. Scheidung</title>
		<link>http://www.psya.de/veranderung-der-mutter-kind-beziehung-nach-trennung-o-scheidung-162.html</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 17:31:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Trennung/Scheidung ist ein komplexer, ganzheitlicher Prozeß, der auf sehr unterschiedlichen Ebenen abläuft. Sie stellt im Familiensystem ein tief einschneidendes Ereignis&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Trennung/Scheidung ist ein komplexer, ganzheitlicher Prozeß, der auf sehr unterschiedlichen Ebenen abläuft. Sie stellt im Familiensystem ein tief einschneidendes Ereignis dar. Beziehungen werden qualitativ verändert. Sie werden zwar nicht gelöst, aber strukturieren sich um.</strong></p>
<p>Die erste Zeit nach der Trennung/Scheidung ist eine Phase des Ungleichgewichts und der Desorganisation. Es bestehen seelische Belastungen bei allen Familienmitgliedern. Es ergeben sich eine Vielzahl von Problemen, wie beispielsweise finanzieller Art, ungenügende soziale Unterstützung oder Auseinandersetzungen zwischen den Ex-Partnern.</p>
<p>Im Hinblick auf die Mutter-Kind-Dyade ist die Mutter durch die veränderte Situation stark beansprucht. Sie hat wenig Zeit und Raum für emotionale Zuwendung. Sie gibt dem Kind weniger erzieherischen Halt, sie hat Schwierigkeiten mit Disziplinierungsmaßnahmen aus Angst, zu streng zu sein. Dies führt zu einer gravierenden Verunsicherung des Kindes.</p>
<p>Hierdurch ist die Beziehung zwischen Mutter und Kind stark belastet. Es kommt zu neuen Interaktionsmustern. Von der Veränderung der Beziehung zur Mutter hängt ab, wie das Kind Trennung/Scheidung verarbeitet und welchen Verlauf seine weitere Entwicklung nimmt. Nicht nur für das Kind ist eine positive Beziehung zur Mutter sehr wichtig; vielmehr steht das Wohlergehen beider in einer zirkulären Beziehung zueinander.</p>
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		<title>Behandlung von Schlafstörungen</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 17:24:48 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Therapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eltern müssen wissen, dass Kinder selbstständiges Einschlafen lernen können und wollen, vorausgesetzt, sie erhalten dazu die Gelegenheit und werden nicht&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eltern müssen wissen, dass Kinder selbstständiges Einschlafen lernen können und wollen, vorausgesetzt, sie erhalten dazu die Gelegenheit und werden nicht durch falsche Verhaltensmuster davon abgehalten.</strong></p>
<p>Um Schlafprobleme des Kindes zu lösen, müssen Eltern ihrem Kind beibringen, zu allen Schlafenszeiten das Einschlafen mit neuen Assoziationen zu verbinden, die keine Reaktion von Seiten der Eltern erfordern. Sehr hilfreich: Lieblingsdecke oder Plüschtier, da das Kind diese Gegenstände beim Aufwachen im Bett wiederfindet. Eine recht bekannte, jedoch äußerst kontroverse Methode ist die des Schreienlassens</p>
<p>Das Anlegen eines Schlafprotokolls über mehrere Wochen hinweg ist sehr sinnvoll und  trägt dazu bei, dass Eltern das Problem besser strukturieren können. Sie entdecken dadurch ein offensichtliches Muster, nach dem sich das Aufwachen abspielt. Auch für Ärzte ist dieses Protokoll sehr hilfreich, denn sie können daraus entnehmen, was Eltern zu bestimmten Zeiten an ihrem Verhalten ändern könnten, um die Situation zu verbessern.</p>
<p>Eine ärztliche Diagnose beim Kind kann gestellt werden, wenn es in verschiedenen Alltagssituationen, aber auch in therapeutischen Sitzungen beobachtet wird, so z. B. beim Spiel oder bei Entspannungsverfahren. Durch verhaltenstherapeutische Maßnahmen kann nach und nach das erwünschte Verhalten „erlernt“. Unter Aufsicht von Therapeuten werden der Familie bestimmte Rituale näher gebracht und anschließend verfestigt.</p>
<p>Diese neue Routine erlaubt dem Kind einen eigenen Eingriff in den Schlafprozess durch das eigene Herbeiführen der Rituale. Dadurch wird auch Selbstbestimmung des Kindes gefördert. Nach der Beendigung der Therapie muss das neu erlernte Verhalten in den Alltag integriert werden d. h. die Rituale müssen weitergeführt, um die positiven Veränderungen beizubehalten.</p>
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		<title>Schlafstörungen aufgrund falscher Einschlafassoziationen</title>
		<link>http://www.psya.de/schlafstorungen-aufgrund-falscher-einschlafassoziationen-156.html</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 17:13:27 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Theorie der Einschlafassoziationen geht davon aus, dass ein Baby sich merkt unter welchen Umständen es eingeschlafen ist. Diese Bedingungen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Theorie der Einschlafassoziationen geht davon aus, dass ein Baby sich merkt unter welchen Umständen es eingeschlafen ist. Diese Bedingungen müssen wieder hergestellt werden, damit es bei nächtlichem Aufwachen wieder einschlafen kann. Der in körperlicher Nähe eingeschlafene Säugling braucht dementsprechend oft zum erneuten Einschlafen Elternkontakt.</strong></p>
<p>Fehlen mit dem Einschlafen assoziierte Handlungen, Personen oder Gegenstände, ist Kind nicht in der Lage einzuschlafen. Bsp.: Kind wird wach, Eltern bemerken dies und fühlen sich verantwortlich, das Kind wieder zum Schlafen zu bringen, indem sie es schaukeln oder im Arm halten. Das Kind gewöhnt sich schnell an die „Einschlafhilfe“ und kann bald gar nicht mehr ohne sie einschlafen.</p>
<p>Eine andere Form von Schlafstörungen aufgrund falscher Einschlafassoziationen liegt vor, wenn Einschlafen mit Bewegung assoziiert wird. Kind schläft z.B. nicht im eigenen Bett, dafür aber umso besser in Fahrzeugen, in der Babyschaukel oder im Kinderwagen.</p>
<p>Beide Assoziationen können Eltern in schwere Konflikte stürzen: Zum einen haben sie das natürliche Bedürfnis ihr Baby zu trösten und zum anderen ist es aber wichtig, dass das Kind lernt, selbstständig einzuschlafen. Das Schlafverhalten von Kindern ist genauso unterschiedlich wie das von Erwachsenen. Eltern von Kindern mit Schlafproblemen sollten sich die Fürsorge fürs Kind teilen, denn mittlerweile ist bekannt, dass ein gestörter Schlaf, auch wenn es acht Stunden und mehr sind, erschöpfender ist als sechs Stunden ungestörter Schlaf.</p>
<p>Die Auffassung, dass sich die Mutter in der Nacht um das Kind kümmern soll, damit der arbeitstätige Vater ungestört schlafen kann, um am nächsten Tag fit zu sein, besteht leider nach wie vor. Traditionell bleiben Kinder aus südlichen Ländern länger wach, um noch mit ihren Eltern zu Abend zu essen, was bei uns eher untypisch ist. Jedoch treten in Gesellschaften, in der Kinder zur gleichen Zeit ins Bett gehen wie ihre Eltern, Schlafprobleme weit weniger auf.</p>
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		<title>Das Stillen nützt dem Kind, der Mutter und der Gesellschaft</title>
		<link>http://www.psya.de/das-stillen-nutzt-dem-kind-der-mutter-und-der-gesellschaft-153.html</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 17:04:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Selbstregulierte Nahrungsaufnahme ist eine der zentralen Entwicklungsaufgaben des Kindes. Regulation und Entwicklung der ungestörten Nahrungsaufnahme beinhaltet bestimmte Anpassungs- und&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Selbstregulierte Nahrungsaufnahme ist eine der zentralen Entwicklungsaufgaben des Kindes. Regulation und Entwicklung der ungestörten Nahrungsaufnahme beinhaltet bestimmte Anpassungs- und Regulationsprozesse, die von Mutter und Kind beeinflusst werden. </strong></p>
<p>Anders als beim Schlafen ist das Kind bei der Nahrungsaufnahme auf einen Interaktionspartner angewiesen. Saugen, Schlucken, Kauen, Benutzung von Esswerkzeugen sind komplizierte Vorgänge, die Reifungsvorgängen und Lernerfahrungen unterliegen. Stillen ist die in diesem Kontext seit Millionen Jahren erprobte Babynahrung, die alle notwendigen Nährstoffe in genau der richtigen Menge enthält. Stillen schützt das Kind gegen Krankheiten und Allergien.</p>
<p>Stillen stärkt das Urvertrauen des Kindes und för<a href="http://dev.kuerzer.de/zdk84DfS5">dert eine gesunde Entwicklung</a> der Kiefer und der Zahnstellung, der Zungen- und Gesichtsmuskulatur und damit die Sprachentwicklung. Stillen bringt der Mutter etwa 600 Stunden nahen Kontakt zu Ihrem Kind im ersten halben Jahr. Stillen macht das nächtliche Füttern einfacher und fördert die Rückbildung der Gebärmutter nach der Geburt.</p>
<p>Stillen spart ca. 750 € im ersten halben Jahr, da auf den Kauf von Nahrungsmitteln für das Kind teilweise verzichtet werden kann. Stillen spart somit auch Zeit, die für den Einkauf, den Abwasch und die Zubereitung der Nahrungsmittel aufgewendet werden müssten. Stillen schützt die Umwelt, weil die energie- und rohstoffintensive Herstellung, der Transport und die Verpackung der künstlichen Nah<a href="http://kuerzer.de/9OEfZlyUc">rung wegfallen. Im Ges</a>undheitswesen werden Kosten gespart, weil gestillte Kinder seltener krank werden, seltener ins Krankenhaus kommen und weniger Medikamente brauchen.</p>
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		<title>Exzessives Schreien bei Schreibabys</title>
		<link>http://www.psya.de/exzessives-schreien-bei-schreibabys-151.html</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 22:57:11 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Thematik exzessives Schreien nimmt in der Entwicklung der Eltern-Kind-Beziehung einen wichtigen Stellenwert ein und beeinflusst diese stark. Eltern sollten&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Thematik exzessives Schreien nimmt in der Entwicklung der Eltern-Kind-Beziehung einen wichtigen Stellenwert ein und beeinflusst diese stark. Eltern sollten dementsprechend ermutigt werden, bei Belastungssituationen sich nicht selbst zu überfordern, sondern professionelle Hilfe in Anspruch nehmen um mögliche Entwicklungsstörungen, Regulationsstörungen bzw. Bindungsstörungen zu minimieren bzw. sie auszuschließen. </p>
<p>Das exzessive Schreien kann verschiedene Ursachen haben und durch vielfältige Einflussfaktoren verstärkt werden, wodurch der Säugling und die beteiligten Bezugspersonen an die Grenzen ihrer Belastung geraten können. Im schlimmsten Fall kann dies zu Kindesmisshandlungen führen, wenn nicht schnell bzw. zeitig genug das Problem erkannt, die Eltern entlastet bzw. ihnen geholfen wird. Durch die Diagnostik der Verhaltensmuster der Eltern und ihrer Kinder kann je nach Stärke der Regulationsstörung entschieden werden, welche Therapieform und Behandlung ausreichend ist und situationsangemessen durchgeführt werden kann.<br />
Neben den Interventionsmaßnahmen, können ebenfalls Präventionen getroffen werden um auf der psychischen und sozialen Seite das Risiko zu vermindern. </p>
<p>Beispielsweise können die Eltern sich im Vornherein auf die neue Situation mit einem Baby vorbereiten, indem sie Informationsveranstaltungen über die kindliche Entwicklung besuchen, um so falschen Erwartungen vorzubeugen. Weiterhin müssen sie sich darüber klar werden, was Bedürfnisse des Säugling sein werden und inwieweit sie selbst dafür eigene Wünsche zurückstellen müssen. Natürlich helfen diese Präventionsvorschläge nicht in jedem Fall, da auch körperliche Faktoren unstillbares Schreien beim Säugling verursachen. Dann müssen nach der Anamnese individuelle und angemessene Behandlungsmöglichkeiten den Eltern vorgeschlagen werden, wie z.B. die Elternberatung. </p>
<p>Diese ambulante Interventionsmaßnahme kann als eine erfolgreiche Behandlungsmethode angesehen werden, solange das exzessive Schreien auf Missverständnissen zwischen Kind und Eltern entstand und durch Verhaltensmodifikationen der Eltern gelöst werden kann. Bei starken psychischen oder gar körperlichen Belastungen der Mütter bzw. Kinder, müssen dementsprechend andere Therapien angeboten werden.</p>
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		<title>Beratung für Eltern mit Schreibabys</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 22:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Anfang der Beratung steht in den meisten Fällen ein Anlass oder Auftrag von den Eltern, auf die sich das&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Anfang der Beratung steht in den meisten Fällen ein Anlass oder Auftrag von den Eltern, auf die sich das Beratungsgespräch beziehen soll. Der Anlass, der die Eltern dazu bewegt hat, eine Beratungsstelle aufzusuchen, muss im ersten Schritt in ein konkretes Ziel umformuliert werden, um Vorstellungen zu entwickeln, wie es nach der Intervention werden soll.</p>
<p>Damit die Ziele der Beratung umgesetzt werden können, werden zusätzlich zu den Beratungsgesprächen Videoaufnahmen gemacht, um den Eltern die Möglichkeit zu geben, sich selbst in alltäglichen und alterstypischen Interaktionen mit ihrem Kind zu beobachten. Dazu werden Videoaufnahmen in der häuslichen Umgebung der Eltern erstellt, die sich auf die Probleme, die die Eltern genannt haben, beziehen..</p>
<p>Ist die Videoaufnahme erstellt, muss die oder der BeraterIn diese analysieren und eine Sequenz heraussuchen, die eine gelungene Interaktion zwischen Eltern und Kind zeigt, die als Ausgangspunkt für das Videofeedback mit den Eltern dient.  Die Analyse des Videos beginnt mit der Beschreibung des kindlichen sowie elterlichen Verhaltens. Ein nächster Schritt ist die Auswahl einer positiven Interaktionssequenz zwischen Eltern und Kind, die mit den Eltern zusammen besprochen wird. Anschließend wird eine noch nicht gelungene Videosequenz zur Ansicht herangezogen.</p>
<p>Durch verschiedene Fragetechniken versucht die Beraterin mit den Eltern in einen Handlungsdialog zu kommen und die eigenen Kompetenzen und Ressourcen der Eltern zu aktivieren (vgl. Ziegenhain et al. 2004, S. 156f.). Nachdem das Videofeedback abgeschlossen ist, erhalten die Eltern die Aufgabe zu Hause das Verhalten des Kindes, was sie im Video angeschaut haben, intensiv zu beobachten und ihr eigenes Verhalten darauf abzustimmen bzw. zu verändern. Dabei müssen die Anforderungen an die Eltern je nach Lebenssituation, sozialer Umwelt und Alltag abgestimmt werden.</p>
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