Psya
Suche:
RSS | Archiv | Top Beiträge | Weltfokus
  • Home
  • Persönlichkeit
  • Diagnostik
  • Denken
  • Therapie
  • Sozialpsychologie
  • Entwicklung

Home / Diagnostik /

Projektive Verfahren zur Werbewirkungsmessung

Der Grundgedanke eines projektiven Verfahrens ist, dass die Versuchspersonen ihre Motivlage, also auch ihre Emotionen in mehrdeutige Vorgaben spontan hineinprojizieren (vgl. Rorschach Test; Thematische Apperzeptionstest von Murray). Dabei sollen typischerweise solche Inhalte zutage gefördert werden, die ein Proband aus sich heraus nicht produziert hätte, also verdrängte bzw. unbewusste Motive.

In der Marktforschung geht es natürlich nicht um die Persönlichkeit des Probanden sondern das Produkt steht im Vordergrund. Daher wird kein Standardisiertes Material verwendet sondern beliebiges, deren wichtigstes Merkmal die Mehrdeutigkeit ist. Der Bezug zum Produkt kann entweder über das Material oder die Instruktion hergestellt werden. Natürlich können auch hier nicht nur die Eigenschaften des Produktes, sondern auch die Eigenschaften eines vorgestellten Verwenders erfragt werden.

Die einfache projektive Frage: hier sollen die Probanden nicht ihre eigene Einstellung zum Produkt berichten, sondern die einer fiktiven anderen Person. Zum Beispiel: „Was versprechen sich die Kunden von Daimler – Chrysler vom Kauf der neuen S – Klasse.“ Man geht hierbei davon aus das die Personen ihre insgeheimen Ansichten äußern, die sie sich sonst nicht so leicht eingestehen würden.

Geschrieben am 15.02.2009 in Werbung
Verwandte Beiträge
  • Werthaltungen, Motivation und Emotion in der Werbung: Die Motivation und Emotion eines Konsumenten spielt in der Werbung eine besondere Rolle. Welche Gefühle und Werturteile durch die Werbung [...]
  • Verwendung von Furchtappellen in der Werbung: Direkte Angst oder Furcht induzierende Werbung ist vor allem im Bereich der nichtkommerziellen Werbung(Gesundheitsfürsorge, Sicherheitsmaßnahmen vor Einbruch, Anlegen von Sicherheitsgurten [...]
  • Unterschwellige Werbung und Beeinflussung: „Bloß nicht darüber nachdenken“ heißt ein Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 22. 04. 1998, in dem über eine [...]
  • Soziale Bewährtheit in der Werbung: Wenn der „Marktkauf“- Supermarkt von Millionen zufriedenen Kunden spricht, oder ein Auto von einem Motormagazin zum beliebtesten wagen des Jahres [...]
  • Psychologische Aspekte der Hörfunkwerbung- Schnittstelle zum Menschen: Um Radio empfangen zu können ist lediglich ein Rundfunkempfänger und die Fähigkeit des Hörens notwendig. Zugang zu einem Empfangsgerät hat [...]
Deine Meinung schreiben

Anzeige
huhu

Warning: mysql_connect() [function.mysql-connect]: Access denied for user 'd00bb89c'@'85.13.144.160' (using password: YES) in /www/htdocs/w00a1eb9/psya/wp-content/themes/werben/single.php on line 91