Entwicklung
Unsicher – ambivalente Bindung vs. Desorganisiertes Verhaltensmuster
Unsicher - ambivalente Bindung Die unsicher-ambivalente Bindung resultiert aus der Erfahrung inkonsistenten Verhaltens seitens der Eltern. Wenn die Bindungspersonen nur gelegentlich zugewandt und interessiert sind, sich aber nicht kalkulierbar ablehnend verhalten und zudem stark mit sich selbst beschäftigt sind, entsteht hieraus ...
Sichere Bindung vs. Unsichere – vermeidende Bindung
Sichere Bindung Erlebt ein Kind Kummer oder bedrohliche Situationen in seinem Umfeld, so entwickelt es nur dann Vertrauen in seine soziale Umwelt, wenn es verlässliche, einfühlsame und verständnisvolle Unterstützung erlebt. Es erfährt sich als liebenswert und entwickelt ein positives Selbstbild. Offenheit, ...
Klassifikation der kindlichen Bindungsqualität
Ein Kind kann an unterschiedliche Bindungspersonen auch unterschiedlich gebunden sein, d.h. zum Beispiel eine sichere Bindung an den Vater und eine unsicher-ambivalente Bindung zur Mutter haben. Die voneinander unabhängigen Beziehungsmodelle zu seinen Hauptbindungsfiguren entwickelt das Kind durch die jeweiligen Erfahrungen ...
Feinfühligkeit in der Mutter – Kind – Kommunikation
Feinfühligkeit bedeutet, dass die Bindungsperson Signale des Kindes wahrnehmen kann, diese richtig interpretiert und prompt angemessen befriedigt. Feinfühliges Verhalten führt zu Entwicklung einer sicheren Bindung zur Bindungsperson (analog weniger feinfühliges Verhalten zu einer unsicheren Bindung) Bindung beginnt bereits mit der Geburt, ...
Innere Arbeitsmodelle in der Bindungstheorie
Bindungsforscher gehen davon aus, dass Kinder auf der Basis wiederholt erfahrener typischer Interaktionsmuster mit ihren Bezugspersonen Erwartungen über zukünftige Interaktionen ausbilden. Solche Erfahrungen, wie die Bindungspersonen funktionieren, werden vom Kind zunehmend verinnerlicht und in ein Gesamtbild integriert. Personen entwickeln eine mentale ...
Körperkontakt und die Entwicklung der Haut
Die Haut entwickelt sich ab der 2. Schwangerschaftswoche aus der ektodermen Gewebeschicht des Embryos. Aus ihr bilden sich im Laufe der embryonalen Entwicklung auch die Haare, die Nägel, das Gehirn, das Rückenmark, sowie Sinnesorgane des Geruchs, des Geschmacks, des Sehens ...
Bindungsverhalten in der frühen Kindheit
Alle Kinder entwickeln im ersten Lebensjahr eine/mehrere enge Bindung/en zu nahestehenden Personen. Es gibt eine angeborene Disposition, Bindungen einzugehen. Bindung und Bindungsbedürfnis sind unabhängig von der Qualität der Beziehung. Bindung resultiert aus Erfahrungen mit Bezugspersonen und ist das Ergebnis von Interaktionserfahrungen. Bindungsverhalten ...
Die Bindungstheorie und John Bowlby
Die Bindungstheorie wurde durch den britischen Psychiater John C. Bowlby theoretisch begründet und in langjähriger Zusammenarbeit mit der Kanadierin Mary S. Ainsworth empirisch erhärtet. John C. Bowlby wurde am 26. Februar 1907 in London geboren. Er stellte erstmals das Prinzip ...
GAGA BABA und der McGurk Effekt
Man nimmt eine Person auf Video auf, die wiederholt den Laut „GAGA“ spricht. Man zeigt Probanden dieses Band, ersetzt jedoch auf der Tonspur das „GAGA“ durch „BABA“. Also visuell isses „gaga“, aber akustisch „baba“. Die Probanden geben an, sie hätten ...
Schreibabys und Schlafstörungen
Das Wort „Schreibaby“ ist keine allgemeine Definition oder anerkannte Diagnose. Die Zuordnung eines Kindes in die Kategorie „Schreibaby“ stellt aus diesem Grund auch eine Stigmatisierung des Kindes dar. In den letzten Jahrzehnten stieg zunehmend das Interesse an der Säuglingsforschung und damit ...

